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SGZ: Schreiben gegen die Zeit - ein Wort als Vorgabe, eine Stunde Zeit zum Schreiben - Texte unserer Mitglieder
Von Eiswichten und Drachen - ein Text zum Thema "Miene" von unserem Mitglied Lysander



Drachen lieben es heiß. Kein Wunder, denn sie spucken ja selbst auch Feuer. In diesen Tagen kommen sie aus ihren Höhlen und zeigen sich am Mittagshimmel. Meine Freude darüber, hin und wieder von ihrem majestätischen Schatten bedeckt zu werden, spiegelt sich in meinem Mienenspiel wieder. Denn ich mag es gar nicht heiß. Ich bin im Winter geboren wie die meisten Eiswichte. Warum ausgerechnet ich zur Drachenreiterin ausgebildet werden soll? So ne blöde Familientradition, älteste Tochter und sowas.

Na ja, jetzt bin ich also hier in Bunitz, der Hauptstadt der Drachenreiter, und soll einen Sommer mit den Drachen leben. Zum Glück empfinden wir Eiswichte Temperaturen über 20 Grad wieder als kalt, also 40 Grad plus sind für mich wie mummelige Null Grad. Das ist also nicht das Problem, denn wir sind wie geschaffen für ein Leben mit den Drachen. Der Punkt ist, dass ich lieber mit Schnee und Eis arbeiten würde wie meine Brüder. Tunnel graben, Iglus bauen, das war meine Vorstellung von einer Arbeit, die mir gefallen würde. Natürlich war meine Mutter dagegen. Denn sie ist selbst oberste Drachenreiterin.

An solchen Tagen wie heute muss ich einräumen, dass es mir hier allem Trotz zum Trotz gut gefällt. Ich genieße den Kontakt zu den Tieren. Ich lerne, ihre Mienen zu lesen und daran ihre Bedürfnisse zu erkennen. Hauptsächlich bin ich aber mit dem Ausmisten der Höhlen beschäftigt. Was sich da alles an Unrat ansammelt! Kronen, Münzen, Ketten, Ringe, ja sogar Teller und Besteck. Die Drachen sammeln eben gern alles, was in der Sonne glänzt. Die wenigen verwertbaren Hörner von Schafböcken mache ich sauber und tausche sie auf dem Markt gegen Fleisch, Gemüse, Obst oder auch mal Felle und Stoffe, woraus ich mir Kleidung mache. Zum Reiten meines Drachen habe ich mir spezielle Hosen geschneidert, da die Schuppen mit mehr oder minder harten Dornen besetzt sind. Die piksen doch arg. Entsprechend habe ich mein Flügelvieh »Pieksi« getauft.

Wenn Pieksi mich nach getaner Arbeit liebevoll anschnaubt, dann wird es mir aber doch zu heiß.

Zitat
Körper und Stimme leiht die Schrift dem stummen Gedanken, durch der Jahrhunderte Strom trägt ihn das redende Blatt.

Friedrich Schiller (1759 - 1805), deutscher Dramatiker, Dichter, Philosoph
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